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Das Restaurantportal

Berliner Bezirk

Essen in Charlottenburg-Wilmersdorf

Stadtansicht von Berlin
Symbolbild. Foto: Travel Coffee Book / stocksnap – CC0 1.0

Charlottenburg-Wilmersdorf ist der Bezirk der Beständigkeit. Während anderswo Konzepte im Jahresrhythmus wechseln, halten sich hier Häuser über Jahrzehnte – und mit ihnen ein Publikum, das wiederkommt. Das macht den Bezirk für alle interessant, die verlässlich gut essen wollen statt dem nächsten Trend hinterherzulaufen.

Die Lagen

Kurfürstendamm und Savignyplatz

Der klassische Westen. Rund um den Savignyplatz und in den Seitenstraßen des Ku’damms sitzt ein Großteil der etablierten gehobenen Küche Berlins, darunter mehrere besternte Häuser und eine Reihe französisch geprägter Brasserien. Weinkarten sind hier im Schnitt tiefer als im Osten der Stadt.

Kantstraße

Berlins asiatische Hauptachse. Chinesische Regionalküchen, taiwanische Nudelhäuser, Hotpot und Dim Sum – vieles davon in Betrieben, die seit Jahren dasselbe eng gefasste Programm fahren. Wer unsicher ist: Karten mit wenigen, dafür klar benannten Regionalgerichten sind meist die bessere Wahl als lange Sammelkarten.

Wilmersdorf

Ruhig und wohnlich. Nachbarschaftsitaliener, Bäckereien, Cafes mit Kuchen und eine Reihe von Lokalen, die vom Stammpublikum leben. Wenig Laufkundschaft, entsprechend wenig Show.

Charlottenburg-Nord und Mierendorffkiez

Bodenständiger und günstiger als der Süden des Bezirks, mit gewachsener Kneipenlandschaft.

Was den Bezirk ausmacht

Charlottenburg-Wilmersdorf ist der Ort, an dem die Berliner Restaurantkultur der Vorwendezeit überlebt hat – und gleichzeitig der Bezirk mit der ernsthaftesten asiatischen Küche der Stadt. Diese Kombination gibt es sonst nirgends in Berlin.

Praktisch

  • Reservieren: Bei den Häusern am Savignyplatz und Ku’damm nötig, in der Kantstraße meist nicht möglich – dort wird gewartet.
  • Mittagstisch: Viele der gehobenen Häuser fahren werktags ein Lunch-Menü.
  • Anreise: S- und U-Bahn erschließen den Süden gut, im Norden ist der Bus wichtiger.

Passend dazu unsere Übersichten zu Restaurants und Gaststätten in Berlin.

Häufige Fragen

Warum ist die Kantstraße für Essen bekannt?

Die Kantstraße ist über Jahrzehnte zu Berlins dichtester Meile für chinesische, taiwanische und südostasiatische Küche gewachsen. Auf wenigen hundert Metern stehen Nudelhäuser, Dim-Sum-Lokale und Hotpot-Restaurants nebeneinander.

Wo finde ich klassische deutsche Küche in Charlottenburg?

In den Seitenstraßen rund um den Savignyplatz und im Wilmersdorfer Süden halten sich mehrere bürgerliche Traditionslokale mit Schnitzel, Ente und saisonalen Klassikern wie Spargel und Gans.

Ist Charlottenburg teurer als Mitte?

Im Schnitt ähnlich, aber gleichmäßiger. Die Extreme sind geringer: weniger sehr günstige Imbisse, dafür viele Lokale im mittleren Bereich zwischen 20 und 30 Euro für den Hauptgang.