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Lokaltyp in Berlin

Catering und Partyservice in Berlin

Buffet bei einer Veranstaltung
Symbolbild. Foto: unbekannt / rawpixel – CC0 1.0

Catering ist der Teil der Gastronomie, der ohne Gastraum auskommt – und derjenige, bei dem die meisten Missverständnisse entstehen. Fast alle davon lassen sich vermeiden, indem man vor der Buchung dieselben Fragen an jeden Anbieter stellt.

Die Formate

Fingerfood und Flying Buffet

Häppchen, die im Stehen gegessen werden, teils vom Personal herumgereicht. Geeignet für Empfänge und Netzwerkveranstaltungen, weniger für lange Abende. Rechne mit acht bis zwölf Teilen pro Person, wenn es das Abendessen ersetzen soll.

Buffet

Der häufigste Fall bei Feiern. Günstiger im Personalaufwand als ein serviertes Menü, verlangt aber ausreichend Stellfläche und einen durchdachten Aufbau, damit keine Schlangen entstehen.

Serviertes Menü

Für Hochzeiten und formelle Anlässe. Höherer Personalschlüssel – als Richtwert eine Servicekraft je zehn bis fünfzehn Gäste – und entsprechend teurer.

Partyservice und Lieferbuffet

Speisen werden angeliefert, Aufbau und Service übernimmt der Gastgeber. Die günstigste Variante, verlangt aber eigene Warmhalte- und Kühlmöglichkeiten.

Was vorab geklärt sein muss

  • Gästezahl und Stichtag: Bis wann kann die Zahl noch angepasst werden, und was kostet eine Änderung danach?
  • Allergene und Unverträglichkeiten: Vegetarische, vegane und allergenfreie Varianten gehören in die Kalkulation, nicht in ein spontanes Zugeständnis.
  • Personal: Wie viele Stunden sind enthalten, ab wann fällt Überzeit an?
  • Material: Geschirr, Gläser, Stehtische, Kühlung, Zelte – gemietet oder gestellt?
  • Location: Gibt es Strom, Wasser, eine Anlieferzone und einen Ort für die Vorbereitung?
  • Storno: Fristen und Prozentsätze schriftlich.

Berliner Besonderheiten

Die Stadt hat eine breite Anbieterlandschaft von der Restaurantküche mit Catering-Sparte bis zum reinen Eventcaterer. Bei Außenveranstaltungen sind Genehmigungen und Kühlketten im Sommer der häufigste Streitpunkt – das gehört vor Vertragsschluss geklärt.

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Ausführlich dazu: Warum Catering die bessere Wahl für Ihre Veranstaltung sein kann und Hochzeitscatering in Hamburg. Für Gastronomen: Eventmanagement für Restaurants.

Häufige Fragen

Was kostet Catering pro Person?

Fingerfood-Empfänge beginnen häufig um 20 bis 30 Euro pro Person, Buffets liegen meist zwischen 35 und 60 Euro, servierte Menüs darüber. Personal, Mietgeschirr und Anfahrt kommen in der Regel dazu.

Wie früh muss ich buchen?

Für Firmenfeiern und Hochzeiten in der Hauptsaison sechs bis zwölf Monate, für kleinere Anlässe meist vier bis acht Wochen. Zwischen Mai und September sowie im Dezember ist der Vorlauf am längsten.

Was gehört in ein Angebot?

Gästezahl, genaue Speisenfolge, Getränke, Personalstunden, Mietmaterial, An- und Abfahrt, Auf- und Abbauzeiten sowie die Stornoregelung. Fehlt einer dieser Punkte, ist das Angebot nicht vergleichbar.

Wer haftet für die Lebensmittelsicherheit?

Der Caterer als Lebensmittelunternehmer. Er muss die Kühlkette dokumentieren und Allergene ausweisen – lassen Sie sich das im Angebot bestätigen, besonders bei Außenveranstaltungen im Sommer.